Markengeschichte

Die Geschichte von Tuborg beginnt 1873 in Hellerup, im Norden von Kopenhagen.

Dort schloss sich eine kleine Gruppe von Industriellen und Finanziers zusammen und kaufte ein Gelände in der Nähe des Hafens. Das Anwesen trug in Anlehnung an seinen früheren Besitzer den Namen "Thuesborg", wandelte sich im allgemeinen Sprachgebrauch aber schnell zu "Tuborg" um und legte mit diesem Namen den Grundstein für eine heute international bekannte Biermarke.

Der erste Braumeister der zum Export gegründeten Brauerei, Hans Bekkevold (1837-1905), hatte die Vision eines leichten, untergärigen Bieres vor Augen und reiste zu Informationszwecken nach Deutschland. Mit dem dort gesammelten Wissen brachte er 1880 das Tuborg Pilsener auf den dänischen Markt, das erste Bier Pilsener Art überhaupt in Dänemark.

Schnell gelang Tuborg zu Popularität und wurde zu einem der großen Markenartikel der Dänen 1888 wurde die von dem dänischen Architekten Viggo Kleins entworfene "Tuborgflasken" in Hellerup errichtet, ein 26 Meter hoher Aussichtsturm in Form einer Bierflasche.

Die Brauerei beteiligte sich damit an der Nordischen Industrie-, Ackerbau- und Kunstausstellung und warb nicht nur für ihr Bier, sondern präsentierte mit dem für die damalige Zeit innovativen Fahrstuhl im Inneren des Turmes auch den technologischen Fortschritt Dänemarks.

Ebenfalls sofort mit Tuborg in Verbindung zu bringen ist das Plakat "Den tørstige mand" (auf deutsch: der durstige Mann), das der Maler Erik Henningsen (1855-1930) im Rahmen eines ausgeschriebenen Wettbewerbs zum 25-jährigen Jubiläum des Tuborg-Bieres malte. Das zunächst als Öl-Gemälde angefertigte Motiv wurde millionenfach als Reklameschild reproduziert und wurde weit über die dänischen Grenzen hinaus bekannt.

Seinen ersten Auftritt in Deutschland hatte Tuborg in den 60er-Jahren als Import-Bier.

Heute wird es auch in Hamburg unter Einhaltung des deutschen Reinheitsgebotes von 1516 gebraut.